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SUMMARY:KrimilesungThorsten Sueße: "Ein Mord ist nicht genug"
DESCRIPTION:Anfang September 2023 erschien im Buchhandel der mittlerweile sechste Kriminalroman von Thorsten Sueße mit dem Titel „Ein Mord ist nicht genug“. Es handelt sich um den zweiten Band von Sueßes neuer Krimi-Reihe um die sympathische Kriminaloberkommissarin Andrea Renner und ihren Kollegen aus Hamburg. Der Roman spielt in Hannover sowie in Hemmingen\, der Heimatstadt des Autors. Ein spannender Krimi mit vielen überraschenden Wendungen und einem Schuss Humor. \nZum Inhalt: Eine junge Frau aus einer Medizinerfamilie wird in Hannover erdrosselt\, der Mörder rasiert ihr anschließend den Schädel. Zuvor hatte sich die Frau aus Protest gegenüber ihrem Vater\, einem gutsituierten Chirurgen\, in mehreren problematischen Milieus aufgehalten. Das Opfer kommt auf den ersten Blick aus einer harmonischen Familie\, aber nach und nach tun sich gravierende Abgründe auf. Einzelne Familienmitglieder haben sich in der Vergangenheit ernsthaft Feinde gemacht. Ein obskurer niedergelassener Psychiater und Psychotherapeut zieht im Hintergrund seine Fäden. Die Zwillingsschwester des Opfers und ihre junge Stiefmutter geraten schließlich ebenfalls in den Fokus des Mörders. Bei ihren Recherchen stößt die Polizei auf diverse markante Persönlichkeiten\, die sich manchmal auch als gefährlich herausstellen. Zudem ermittelt in dem Mordfall noch ein skurriler Privatdetektiv\, der von sich behauptet\, Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen zu können. \nThorsten Sueße\, Foto: Bettina Sueße\nThorsten Sueße – Facharzt für Psychiatrie\, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin\, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Region Hannover – weiß\, worüber er schreibt. Er hat früher Personen wegen begangener Gewalttaten auf ihre Schuldfähigkeit begutachtet. Bei der Darstellung der Handlung seiner Kriminalromane orientiert er sich an seinem eigenen Arbeitsalltag\, der durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Polizei Hannover geprägt ist. \n„Für den Roman hatte ich mir vorgenommen\, dass der Krimi – bei aller Spannung und Dramatik – auf jeden Fall humorvolle Anteile beinhalten soll“\, erklärt Sueße in den Anmerkungen seines Romans. „Das war für mich durchaus eine Herausforderung\, geht es doch im vorliegenden Roman um grundsätzlich ernsthafte Themen\, die eine einfühlsame Herangehensweise erfordern\, und deren Darstellung nicht oberflächlich und albern wirken darf.“ \nNach eigenen Angaben wurde Sueße durch verschiedene Ereignisse zu seiner Kriminalgeschichte inspiriert\, unter anderem durch einen wissenschaftlichen Vortrag über Gewalt gegen Frauen oder durch das Treffen mit einer Schweizer Psychiaterin\, die ihn 2019 auf die Heilslehre einer sektenähnlichen Gemeinschaft in ihrem Land aufmerksam machte\, in der Hilfesuchende im Rahmen einer sogenannten „Psycholyse“ von therapeutischer Seite zur Einnahme bewusstseinserweiternder Drogen ermuntert werden und es zudem zu sexuellen Handlungen zwischen Therapeut und Patientinnen gekommen sein soll. Die Heilslehre wird vereinzelt auch in Deutschland mehr oder minder heimlich praktiziert und hat bereits mehrere Todesopfer gefordert. \nEintritt: 6\,00 € Abendkasse
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